Sonntag, 19. Juli 2009
and this is the final statement4peace

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Montag, 13. Juli 2009
YES WE COULD!
32 young people from 4 different cultures talked peace in Reibers


Do you want to see a bigger picture?

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Mittwoch, 15. April 2009
If violence bugs you:
let's talk peace in Reibers

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peacecamp 2009: let's talk peace in Reibers
An encounter of youth from four different cultures
Hungarian, Austrian, Jewish Israeli and Palestinian teenagers from Israel will meet in Reibers, Lower Austria from July 3rd to 13th to discuss matters of war and peace in the context of their own world and society.

Adolescence has always be a time of reflection and reevaluation; it is the period in which young people question their parents' and teachers' views, attitudes and perception of the world and try to formulate their own "Weltanschauung", based on their own perception, feelings and judgement.

On the peacecamp, they will cope with the question what the word "peace" really means to them, they will try to define the obstacles to peace in the context of their world, they will try to define what a "stranger" is and how not to be afraid of strangers; they will look out for compromise between the necessary acceptance of, and adaptation to "reality" and the striving for change, development and new forms of living, which characterizes adolescence.

In preparation of the peacecamp, they will prepare a "family album", four culture evenings and a chapter of contemporary history and discuss these issues during their reunion in Austria. Creative and outdoor workshops, psychoanalytic large groups, history sessions, culture evenings, an open day and a final show they will put on stage in Vienna on the last day will offer varied opportunities to come in touch with feelings and attitudes toward their own, and each other's culture, religion and history.

Since 2004 6 peacecamps have taken place, 5 of which in Austria and one in Israel.

This year's final show will take place in the "Dschungel"/MuseumsQuartier on July 12th.

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peacecamp 2009: let's talk peace in Reibers
Eine interkulturelle Begegnung von Jugendlichen aus vier verschiedenen Kulturkreisen
Vom 3.-13. Juli 2009 werden je vier Jugendliche des Wasagymnasiums und des Piaristengymnasiums an "peacecamp 2009: Let’s talk peace in Reibers“ in Reibers im Waldviertel teilnehmen. Gemeinsam mit je 8 ungarischen, palästinensischen und israelischen Jugendlichen werden sie gesellschaftspolitischen Fragen nachgehen, der Bedeutung des Wortes "Frieden" im eigenen Lebenskontext und jenen Faktoren, die die eigene Welt friedlicher oder unfriedlicher machen.

Die Adoleszenz ist Zeit der Reflektion, der kritischen Auseinandersetzung und des Hinterfragens elterlicher Werte und Vorgaben; eine Entwicklungsphase, in der sich junge Menschen um Abgrenzung von den Eltern und die Erlangung eines eigenen Weltbildes, begründet auf die eigene Wahrnehmung und Interpretation der Realität bemühen. Es ist dies eine Chance, übernommene Wertvorstellungen der Kritik des eigenen Denkens und Fühlens zu unterziehen, Lebensformen, die dem Einzelnen oder der Gesellschaft weniger zuträglich sind, über Bord zu werfen und Neues entstehen zu lassen. Immer schon war die Jugend Hoffnungsträger für neue Entwicklung, für Veränderung und Fortschritt.

Jede Generation stellt ihre Jugend vor die Aufgabe, gesellschaftliche Phänomene einer neuen, eigenen Beurteilung und möglichen Veränderung zu unterziehen: was bedeutet das Wort "Frieden" für mich? Wie kann ich meine Welt mitgestalten, sie lebenswerter machen? Was sind die Probleme und Schwierigkeiten, die mir und den Menschen meiner Generation Chancen verbauen, Wege verschließen? Welche Gefahren bedrohen uns, und wie kann ich – als Einzelner oder Angehöriger einer Gemeinschaft – diesen Gefahren begegnen? Was kann ich zu meiner Gesellschaft beitragen? Wo liegt die Grenze zwischen notwendiger Anpassung und der Möglichkeit, Neues zu gestalten? Was bedeutet für mich das Wort "Heimat", was ist ein "Fremder"? Wie gehe ich mit dem Anders-Sein von Menschen und Gruppen um? Was bedeutet mir Religion? Was weiß ich über andere Religionen, Kulturen? Wie viel Verbindendes, wie viel Trennendes steht zwischen mir und dir, zwischen deiner und meiner Religion, Kultur, Geschichte? Warum macht das Fremde mir Angst und wie kann ich diese Angst überwinden?

Das peacecamp-Projekt fand seit 2004 jährlich, insgesamt fünfmal in Österreich und einmal in Israel statt. peacecamps wollen zeigen, dass die Geschichten verschiedener Völker und Nationen vernetzt und verstrickt sind, dass jeder Einzelne die Geschichte seiner Zeit mitschreibt, und dass nicht Geschichte, sondern Geschichten die Zeit und die Welt, in der wir leben, prägen.

Im Vorfesld werden die TeilnehmerInnen ein "Familienalbum" erstellen, einen "Kulturabend" planen und ein Kapitel Zeitgeschichte vorbereiten.
Während ihrer 10-tägigen interkulturellen Begegnung werden kreative Workshops, Outdoor Workshops mit spannenden "mission impossible Aufgaben", vier Kulturabende, Zeitgeschichte Workshops, psychoanalytische Großgruppen, ein Tag der Offenen Tür und eine Abschlussshow in Wien zum Austausch und zur Reflektion anregen. Schließlich werden die TeilnehmerInnen das peacecamp filmen und ihre Video-Dokumentation bei der Abschlussveranstaltung einem hoffentlich großen Publikum zeigen.

Der historische Rückblick der österreichischen Gruppe mit Arbeitstitel "Was geht uns Israel und Palästina an?" und entsprechende Kapitel ungarischer Zeitgeschichte sollen veranschaulichen, wie die Geschichte Europas mit der Israels verknüpft ist. Die Darstellung des israelisch-palästinensischen Konflikts aus der Sicht beider Gruppen sollen dazu führen, diesen Krisenherd im Nahen Osten besser zu verstehen.



Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.


Weitere Sponsoren:
Karl Kahane Stiftung
Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur

Evelyn Böhmer-Laufer
April 2009-04-14

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